Sensorgröße ist Trumpf. Und die neue Powershot G1 X hat reichlich Trümpfe in der Hand.

Mit einer Sensorfläche von 18,7 x 14,3 Millimetern ist der neue CMOS-Sensor der Powershot G1 X so groß wie die FourThird-Sensoren der Systemkameras von und (18,0 x 13,5mm).  Der im Seitenverhältnis 4:3 gehaltene Sensor löst 14,3 Mio. Pixel auf. Die Canon Powershot G1 X setzt damit echte Maßstäbe und bietet eine Bildqualität welche nur bei Spiegelreflexkameras zu finden ist. Bei minimal veränderten Gehäuseabmaßen, im Vergleich zur Powershot G12,  besitzt die G1 X ein universelles 4-fach Zoomobjektiv mit einer Brennweitenspanne von 28–112mm ( auf KB gerechnet ) und einen optischen Zoomsucher. Unterstützt wird der Nutzer von einem 4-stufigen optischen Bildstabilisator. Für eine bestmögliche Performance hat Canon den neuen 5-Prozessor verbaut, der eine Auslesung des Sensors über vier Kanäle ermöglicht und so eine schnelle Signalweiterleitung herstellt. Das Ansprechverhalten verbessert sich dadurch und sorgt insgesamt für eine exzellente Kameraleistung in allen Aufnahmesituationen. Der Empfindlichkeitsbereich des großen CMOS-Sensors reicht von ISO 100-12.800,  auch die bewährte HS-Technologie ist an Bord und in Kombination erreicht die Powershot G1 X so optimale Bildergebnisse auch mit den von Spiegelreflexkameras bekannten Unschärfen im Vorder-und Hintergrund. Zahlreiche neue Automatikfunktionen unterstützen den Einsteiger, der Trumpf der G1 X liegt allerdings im manuellen Bedienkonzept. Es gibt viele manuelle Einstellräder und Knöpfe die zur schnelleren Bedienung der Kamera dienen. Wie auch schon bei der Powershot G12, ist das Fotografieren über ein 7,5cm großen ausklappbaren LC-Monitor möglich. Dieser löst satte 920.000 Bildpunkte auf und kann so kleinste Feinheiten darstellen. Das eingebaute Blitzgerät wird via Tastendruck ausgefahren, falls die Blitzleistung mal nicht ausreichen sollte, so steht immer noch der Blitzschuh zur Verfügung, der mal abgesehen vom Handling, die Möglichkeit bietet das gesamte Speedlite-Programm zu verwenden. Über eine separate Movie-Taste können hochauflösende Videos in -Qualität aufgezeichnet werden. Auch hier ist der größere Sensor Trumpf, denn neben einem schönen Bokeh-Effekt erzielt die Kamera auch rauscharme Videos bei schwachen Lichtsituationen.
Die neue Canon Powershot G1 X ist das neue Topmodell der kompakten Powershot-Serie, für  749,00€ steht die Kamera ab Ende Februar 2012 bei uns in den Regalen. Hier gehts zum Webshop.

Es ist interessant zu beobachten, wie über die letzten Monate die Hersteller versuchen, Kompaktkameras mit größeren Sensoren zu etablieren. machte mit der X1 den Anfang, dann folgte mit der X100 und X10 und nun schließt sich Canon an. Warten wir es ab, ob und wann und Sony nachziehen werden.

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Von Foto Wolf Dresden, 9. Januar 2012, 18:28 Uhr

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